termios und KUGU bündeln Heizungsintelligenz – von der Wohnung bis in den Heizungskeller

Hohe Energiekosten, steigende Betriebsausgaben und wachsende regulatorische Vorgaben: Effizient zu heizen ist längst nicht mehr nur eine Frage der Nachhaltigkeit, sondern vor allem eine der Wirtschaftlichkeit. Gleichzeitig stehen viele Wohnungsunternehmen vor einer komplexen Aufgabe: Heizungsoptimierung im Bestand, Förderbedingungen, Nachweise und Mieterkomfort müssen zusammenpassen.

Genau hier setzt die Partnerschaft von termios und KUGU an. Sie verbindet zwei Bereiche, die in der Praxis häufig getrennt betrachtet werden: smarte Heizungssteuerung in den Wohnungen und digitale, KI‑gestützte Optimierung im Heizungskeller.

termios und KUGU bündeln Heizungsintelligenz – von der Wohnung bis in den Heizungskeller

Heizungsintelligenz in der Wohnung und im Heizungskeller

termios bringt mit termios Pro ein smartes Thermostatsystem in die Wohnungen, das eine bedarfsgerechte Steuerung auf Raumebene inklusive digitalem, temperaturbasiertem hydraulischem Abgleich ermöglicht.

KUGU ergänzt diese Perspektive mit der KUGU Energy Suite: digital, automatisiert und darauf ausgelegt, Heizsysteme im Heizungskeller laufend zu optimieren, sodass Effizienzpotenziale im Alltag messbar werden.

So entsteht eine durchgängige Kette von der Raumtemperatur in der Wohnung bis zu den zentralen Einstellungen im Wärmeerzeugungssystem.

Mehr Qualität durch Raumtemperaturdaten

„Wir bringen Heizungsintelligenz direkt in die Wohnung und beziehen die Mieterschaft aktiv in die Maßnahme ein“, sagt unser Head of Sales Marco Maisel. „Über smarte Thermostate, Gateways und unsere Cloud werden Raumtemperaturen genutzt, um die Wärmeverteilung im Gebäude kontinuierlich und bedarfsgerecht zu optimieren – inklusive hydraulischem Abgleich nach Verfahren B. Zusammen mit KUGU entsteht ein ganzheitlicher Ansatz von der Wohnung bis in den Heizungskeller.“

In den einzelnen Wohneinheiten geht es um eine zentrale Frage: Kommt die Wärme dort an, wo sie gebraucht wird – in jeder Wohnung, in jedem Raum?

Die aggregierten Raumtemperaturdaten von termios liefern hierfür wertvolle Anhaltspunkte. Sie machen Versorgungsbilder sichtbar, die sich im Heizungskeller allein nicht immer eindeutig ablesen lassen:

  • Unter- oder Überversorgung
  • träge Zonen und Auffälligkeiten in Temperaturverläufen
  • Komforteinbußen, die sich erst in der Fläche zeigen

Auf dieser Basis kann die Optimierung konsequenter an der tatsächlichen Wärmeabgabe und dem realen Nutzungsverhalten ausgerichtet werden. Das senkt Energieverbrauch und Kosten, ohne den Komfort zu beeinträchtigen.

Hydraulischer Abgleich: Anforderungen erfüllen, Wirkung stabilisieren

Beim Heizungstausch in Bestandsgebäuden ist ein hydraulischer Abgleich häufig Fördervoraussetzung. Er muss sauber umgesetzt und beispielsweise über das VdZ‑Formular nachvollziehbar dokumentiert werden. Entscheidend ist jedoch nicht nur der einmalige Nachweis. Definierte Sollwerte und Einstellungen müssen sich im laufenden Betrieb halten und bei Bedarf remote anpassen lassen.

Gleichzeitig sollen Eingriffe in das bestehende Heizsystem möglichst gering bleiben. Gefragt sind schnelle, skalierbare Maßnahmen, die im Bestand umgesetzt werden können.

  • termios liefert als minimalinvasive Lösung die temperaturbasierte Wohnungsperspektive, inklusive digitalem hydraulischem Abgleich.
  • KUGU stellt im Heizungskeller sicher, dass Parameterführung, Sollwertvorgabe und Dokumentation dauerhaft transparent und jederzeit nachweisbar ablaufen.

Dabei gilt: Die einmalige Einstellung der Heizanlage reicht nicht aus. Wetter, Bedarfsänderungen und manuelle Eingriffe verändern die Ausgangslage laufend – und das System muss sich entsprechend anpassen.

Der Verstärker‑Effekt: Kombination statt Einzelmaßnahme

Viele Portfolios arbeiten heute mit Einzelmaßnahmen: an einer Stelle das Monitoring, an einer anderen der Abgleich – und die Optimierung findet wieder woanders statt. Der größere Hebel entsteht jedoch, wenn die Bausteine aufeinander einzahlen und Daten intelligent verknüpft werden:

  1. Raumtemperaturen aus den Wohnungen machen Versorgung und Komfort sichtbar.
  2. Digitale Optimierung im Heizungskeller macht Effizienz steuerbar.
  3. Die Kombination beider Ansätze stabilisiert die Ergebnisse im Alltag.

Hier greift die KUGU Energy Suite:

  • KUGU EOS ermöglicht die automatisierte, KI‑gestützte Optimierung des Anlagenbetriebs.
  • KUGU VIS schafft Transparenz und Entscheidungsgrundlagen durch Monitoring und Auswertung.

So lassen sich Energie- und Betriebskosten spürbar senken – bei gleichzeitig stabiler Versorgung und höherer Transparenz im Betrieb.

„Es gewinnen praktische Lösungen, die sich im Alltag bewähren: transparent, automatisiert und wirtschaftlich“, sagt Christopher von Gumppenberg, Mitgründer und CEO von KUGU. „Mit termios erweitern wir unsere Optimierung im Heizungskeller um wertvolle Signale aus der Wohnung und bringen damit zwei Ebenen zusammen, die in der Praxis zusammengehören.“

End‑to‑End‑Heizungsoptimierung für die Wohnungswirtschaft

Mit termios und KUGU entsteht eine durchgängige Perspektive auf Heizungsoptimierung – vom Heizungskeller bis in die Wohnungen. Für Wohnungsunternehmen bedeutet das:

  • effizientere Heizsysteme im Bestand
  • mehr Transparenz über Verbrauch, Laufzeiten und Regelungsverhalten
  • eine bessere Datengrundlage, um Investitionen und Optimierungsmaßnahmen im Portfolio zu priorisieren und zu steuern

Statt Heizungsoptimierung auf eine einzelne Stellschraube zu reduzieren, wird sie zu einem vernetzten Prozess. Genau hier setzt die Partnerschaft von termios und KUGU an – mit dem Ziel, Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Alltagstauglichkeit in der Wohnungswirtschaft zusammenzubringen.

Aktuell startet die technische Integration der beiden Lösungen. In der kommenden Heizperiode werden wir den gemeinsamen Ansatz in ausgewählten Liegenschaften testen. Abonnieren Sie unseren Newsletter und erfahren Sie als Erste, wie sich die kombinierte Lösung von termios und KUGU in der Praxis bewährt.

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