
Smarte Thermostate sind ein wichtiges Tool für die Wohnungswirtschaft, um die GEG/GMG-Vorgaben hinsichtlich Energieeinsparung und effizienter Heizsysteme im Bestand einzuhalten. In der Umsetzung zeigt sich jedoch schnell: Damit der Umstieg gelingt, kommt es nicht nur auf die Technik an, sondern auch auf diejenigen, die sie bedienen: die Mieter. Gerade in größeren Beständen entscheidet eine gute Kommunikation mit ihnen darüber, ob Projekte im Zeit- und Kostenrahmen bleiben. Wer von Anfang an strukturiert daran denkt, die Mieter zu informieren, reduziert Risiken und sorgt dafür, dass die neue Technik im Alltag angenommen wird.
Heizsysteme greifen direkt in den Wohnalltag ein. Wenn Thermostate ausgetauscht werden, Monteure Zugang zu Wohnungen brauchen oder sich das Regelverhalten der Heizung verändert, entstehen Fragen:
Wer diese Fragen erst beantwortet, wenn Unsicherheit oder Unmut bereits spürbar sind, hat es deutlich schwerer. termios setzt daher auf drei Säulen:
Sobald feststeht, wann in einer Liegenschaft smarte Thermostate installiert werden, kommt es auf eine klare, vorausschauende Kommunikation an. Beim Rollout von termios Pro haben sich dabei zwei Strategien bewährt:
Die datenschutzrechtliche Einwilligung für optionale Zusatzfunktionen von termios Pro – z.B. die Fenster-Auf-Erkennung oder die automatische Nachtabsenkung – lässt sich ebenfalls direkt im Online-Tool einholen und dokumentieren. Das reduziert Rückfragen und entlastet Verwaltungen.
Mit der Terminbestätigung beginnt die eigentliche Umstellung im Wohnalltag: Die gewohnten Thermostate verschwinden und neue, smarte Geräte kommen an ihre Stelle. Damit diese Veränderung nicht als „kompliziert“ oder „Black Box“ wahrgenommen wird, braucht es verständliche Erklärungen.
Bei termios setzen wir auf einfach aufbereitete Informationsmaterialien, die Schritt für Schritt erklären, wie das neue Thermostat bedient wird. Wichtig ist, dass die Texte in verständlicher Sprache verfasst sind und weitgehend auf Fachjargon verzichten. Zudem hat es sich bewährt, Flyer in mehrsprachigen Versionen anzubieten, um auch nicht deutschsprechende Mieter abzuholen.
Diese Fragen werden beantwortet:
Stabilere Temperaturen, bedarfsgerechtes Heizen… Wenn klar ist, wie das System funktioniert und welche Vorteile es im Alltag bringt, steigt ganz automatisch auch die Bereitschaft unter den Mietern, sich auf die neue Technik einzulassen.
Erfahrungsgemäß tauchen viele Fragen erst dann auf, wenn die Thermostate im Alltag genutzt werden: während der ersten Heizperiode, beim Lüften oder wenn Einstellungen geändert werden. Wer hier gut vorbereitet ist, verhindert, dass diese Anfragen unstrukturiert bei Verwaltungen und Service-Hotlines auflaufen und Mitarbeiter unnötig binden.
Deshalb lohnt es sich, nach der Installation auf klar strukturierte, digitale Anlaufstellen zu setzen. Eine zentrale Mieterinfo-Seite bündelt alle relevanten Informationen übersichtlich: ein kurzes Erklärvideo, Anleitungen, Datenschutzinformationen, Kontaktwege und häufige Fragen (FAQs). Typische Bedienfragen beantwortet ein spezialisierter Chatbot direkt. Ergänzend können Mieter über die termios App auf ein Hilfe-Center und einen integrierten Support-Chat zugreifen, wenn sie individuelle Fragen klären möchten.
Wichtig ist, dass Mieter relevante Informationen dort finden, wo sie sie suchen. Diese Infos sollten dauerhaft zur Verfügung stehen, ohne dass jede Rückfrage individuell beantwortet werden muss. Das entlastet Verwaltungen und macht es für Mieter einfacher, sich im eigenen Tempo mit der neuen Lösung vertraut zu machen.
Der letzte Baustein für eine erfolgreiche Kommunikation mit den Mietern ist der Schulterschluss mit Akteuren, die seit Jahren im direkten Kontakt mit Verbrauchern stehen. Dazu gehören Verbraucherschützer oder Initiativen wie co2online, die praxisnahe Energiespar- und Heiztipps entwickeln und in die Breite tragen.
So stellen wir sicher, dass die Infomaterialien nicht nur technisch korrekt sind, sondern auch den Alltag der Mieter treffen: mit realistischen Spartipps und einem klaren Bezug auf Komfort, Kosten und Klimaschutz für den Verbraucher.
Eine gut geplante Kommunikation mit den Mietern zahlt direkt auf die Projektergebnisse ein:
Smarte Thermostate können ihr volles Potenzial für Effizienz, Kosteneinsparung und Komfort nur dann entfalten, wenn sie von den Menschen, die mit ihnen leben, akzeptiert und verstanden werden. Planen Sie Installationsprojekte mit termios, damit Mensch und Technik Hand in Hand gehen – dann werden Rollouts auch in großen Beständen nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch gelingen.